Amritsar

Das oft vergessene Amritsar

Wir wissen alle, in Indien sollte der Taj Mahal in Agra besucht werden. Für mich persönlich sollte der Goldene Tempel in Amritsar ebenfalls zu den MUST DO von Indien gehören. Ein weiteres Highlight in Indien! Täglich von tausenden von Menschen aller Glaubensrichtungen besucht, ist dies das heiligste Gurudwara des Sikh Glaubens.

 

Unsere Reise startet in Delhi. Früh morgens werden wir in unserem Hotel abgeholt und zum Bahnhof gefahren. Der Transferbegleiter hilft beim Suchen der Sitzplätze im Shatabi Express und schon geht die 6-stündige Fahrt los. Diese ist sehr kurzweilig, da sich eine grüne, prachtvolle und mit vielen Dörfern und Städte gespickte Landschaft offenbart (ganz im Gegensatz zu der Kargheit von Rajasthan). Dazwischen erhalten wir in diesem sauberen Zug ein Frühstück, Snacks und Getränke.

Alles ist ganz toll organisiert und die zeitweilig abgespielte indische Meditationsmusik ist pure Erholung. Eine neue, positive Erfahrung mit den indischen Zügen.

Und da liegt er vor uns, was für eine Atmosphäre, der goldene Tempel umringt von klaren, weissen Gebäuden im Leuchten der Abendsonne, das glitzern im Wasser, die Farben der Turbane und Dupatas auf den Köpfen der Besucher, die Stille, die Gemeinschaft, die Luft, alles vibriert in der «Helligkeit» dieser Umgebung.

Abenddämmerung am Goldenen Tempel

Wir müssen eine halbe Stunde anstehen, um in den, mitten im Wasser gelegenen, goldenen Tempel  zu gelangen. Diese aber vergeht wie im Fluge, es gibt kein Gedränge, nur Friede und das bestaunen von Menschen aus «einer anderen Welt».

Der Goldene Tempel

Der Goldene Tempel

Der Spaziergang um den goldenen Tempel ist noch viel schöner, der Besuch der «Riesenküche» ein unvergessliches Erlebnis. Hier werden täglich tausende Menschen verköstigt.

Um den Goldenen Tempel

Um den Goldenen Tempel

Eine Mahlzeit ist kostenlos für jeden Besucher und wird nur von Freiwilligen des Sikh Glaubens oder von Besuchern, welche einen Teil an dieser Gemeinschaft beitragen wollen, organisiert.

 

Ein unvorstellbares Projekt das täglich mit Eifer und ohne Probleme ausgeführt wird (wenn wir uns nur nochmals die Herstellung von Unmengen Chapatis vorstellen oder das viele Geschirr welches abgewaschen werden muss). Es wird stolz erzählt, dass in dieser Stadt  niemand hungrig zu Bett gehen muss. Wir verbringen 3 Stunden am Tempel und wir könnten auch noch länger bleiben, einfach nur um zu staunen, zu «sein» , zu hören und zu beobachten.

Wir wollen noch viel mehr sehen von dieser Stadt und schon am nächsten Morgen fahren wir dann zu einer Besichtigung von dem «traurigen» Garten Jallianwala Bagh, indem hunderte friedliche Menschen im Jahr 1919 von den Engländern in einem Hinterhalt erschossen wurden.

Anschliessend ein Besuch eines hinduistischen Tempels der uns wieder zum Schmunzeln bringt, der Mata Tempel. Hier bestaunen wir bunt bemalte Figuren und steigen und kriechen über Treppen und kleinen Höhleneingängen begleitet von farbenfrohen Göttern und das Glitzern der Spiegelchen.

 

Auf unseren Wunsch hin essen wir in einem ganz typischen einheimischen Restaurant in den engen Gässchen der Stadt zu Mittag. Ganz Punjabi like, mit viel Ghee und einer traditionellen offenen Küche wie wir es sonst nur aus Dokumentarfilmen im Fernsehen kennen. Die Menschen sind ausserordentlich gastfreundlich und noch authentisch, da die Stadt noch nicht all zu sehr auf ausländische Touristen eingestellt

Hier entdecken wir ein Indien auf einer etwas leichteren und nicht so chaotischen «Schiene», trotzdem aber mit allem was Indien ausmacht, den Gegensätzen, welche wir in Indien kennen –  luxuriös, mal modern, mal alt, spirituell, mal traurig mal freudig.

Am Abend fahren wir dann noch an den Wagah Border, der Grenze zu Pakistan. Täglich findet jeweils vor Sonnenuntergang eine kleine Zeremonie statt. Da werden auf beide Seiten ganz theatralisch die Tore geöffnet, um sich dann gegenseitig anzufeuern (lautstark unterstützt

Ein eindrückliches und von «Hühnerhaut» begleitetes Spektakel, dass wir allen Amritsar Besuchern empfehlen.
2 Nächte sollten mindestens eingeplant werden. Eine Reise nach Amirtsar kann sehr gut als Beginn einer Rundreise oder als Ende einer Reise eingeplant werden.

Dies vor allem, da Amritsar mit Qatar Airways erreichbar ist und somit direkt mit der Schweiz kombinierbar ist!
 

Wann dürfen wir auch Sie hier begrüssen? Welcome to incredible India and Amritsar!

 

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