Die karibischen Inseln - (Los Roques, Tortuga, La Blanquilla)

Die karibischen Inseln - (Los Roques, Tortuga, La Blanquilla)

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Die karibischen Inseln

72 Karibikinseln liegen vor der 2'800 km lange Küste Venezuelas. Isla Margarita ist die grösste und meistbevölkerte unter ihnen. (Klicken Sie auf den Link für eine nähere Beschreibung). Die übrigen Inseln bilden die beiden Archipel Los Roques und Las Aves, die Nationalparks Morrocoy und Mochima, sowie die grossen Inseln La Tortuga, Los Testigos, La Blanquilla, La Orchila und Aves.

Der Archipel Los Roques

Der Archipel Los Roques ist wahrscheinlich die meistbekannte von Venezuelas karibischen Inseln. Los Roques liegt 170 km nördlich von Caracas und ist ein Atoll aus Riff-Inseln, Flut-Inseln und Riffen rund um die Laguna Central. Es gibt eine Vielzahl verschiedener Lebensformen rund ums Riff und deshalb wurde die Gegend 1972 zum Nationalpark erklärt. Mit einer Fläche von 225'153 ha ist der Archipel Venezuelas grösster Wasserpark. Die Inseln sind von strahlend weissem Sand umsäumt und bei Ebbe ragen fingerähnliche Sandbänke ist türkisfarbene Meer. Das Wasser rund um die 19 km Korallengärten ist kristallklar und bietet fantastische Schnorchel- und Tauchmöglichkeiten. Die Küsten, mit ihren eingestreuten Mangroven, bieten einen starken Kontrast zum unfruchtbaren Gras und trockenen Gestrüpp im Landesinneren.

 

Der Archipel hat eine jährliche Durchschnittstemperatur von 29° C, dabei bleiben die Nächte aufgrund der regionalen Brisen aber eher kühl. Die Temperatur erreicht im Juli ein Spitze von 34° C und im Januar einen Tiefpunkt von 24° C, gelegentlich gibt es Regen von September bis Januar.

 

Los Roques wurde ursprünglich vor 900 Jahren von Indianern besiedelt. Die Kolonisation begann einige Jahre später auf der Insel El Gran Roque, nachdem Fischer aus Margarita den Reichtum der Gewässer dieser Gegend entdeckt hatten. Heute ist El Gran Roque, die grösste Insel, Heimat für einen Grossteil der Einwohner des Archipels. Der Rest der Bevölkerung sind meist Caraquenos, die in Ferienhäusern der benachbarten Inseln Rasquí und Madrizquí leben. Auch viele Touristen frequentieren den Archipel, die meistbesuchte Insel ist Cayo Francés. Wie Isla Margarita besteht auch Cayo Francés eigentlich aus zwei Inseln, die nur durch eine Sandbank verbunden sind, und beide bieten ruhiges Wasser und Surfgelegenheiten.

 

Los Roques ist berühmt für seine Vielfalt der Meerestierwelt. Einige der vielen Arten sind der Papageienfisch, der Baracuda, der Rotbarsch, Delphin, Hai, Oktopus, Hummer und die fast ausgestorbene Königinnenmuschel. Grüne Schildkröten besuchen die Strände und legen Eier und auf der Insel Dos Mosquieses Sur befindet sich La Fundación Científica Los Roques, eine biologische Forschungsstation, die sich der Erhaltung der grünen Schildkröten der Region gewidmet hat. Die Vogelwelt - Zugvögel und ständig hier lebende Vögel - überschreitet 90 Arten und beinhaltet riesige Möwenkolonien, Boobies, Fregattvögel, Pelikane, Reiher und rote Ibise. Es gibt keine eingeborenen Säugetiere auf den Inseln, aber Hunde und Ziegen wurden nach El Gran Roque gebracht. Viele Reptilien, darunter Leguane, Chamäleons und Salamander leben auf den grösseren Inseln.

Der Archipel Las Aves

Der Archipel Las Aves ist Los Roques' weniger bekannter Nachbar im Westen. Er hat das gleiche kristallklare Wasser und die gleiche Tierwelt im Wasser, ist aber um einiges ruhiger. Fischen, Schnorcheln und Tauchen in der Gegend sind hervorragend. Las Aves kann mit einem Charterboot von Los Roques aus erreicht werden, wird aber eher von Yachten besucht, die zwischen Bonaire und dem Festland segeln.

Der Archipel Los Testigos

Nordöstlich von Margarita sind Los Testigos, ein kleiner Archipel mit drei Inseln: Isla Conejo, Isla Iguana und die grössere Isla Testigo Grande. Der Archipel ist von grossen Fregattvögelkolonien besiedelt und es leben einige wenige Fischer dort. Er ist berühmt für besonders guten Hummer und frischen Fisch. Die Gegend ist ein Naturschutzgebiet, wo Tauchen und Harpunieren verboten ist. Los Testigos kann nur mit Charterbooten erreicht werden.

Isla La Tortuga

Isla La Tortuga ist Venezuelas zweitgrösste Insel und liegt westlich von Margarita. Ihre Landschaft ist eher flach und trocken, aber eingegrenzt von erstaunlichen Sandstränden und klarem blauen Wasser. Die Insel bietet grossartige Möglichkeiten zum Fischen, Tauchen und Schnorcheln, zum Teil rund um die Korallenriffs vor Los Palaquemos, die leicht mit Booten erreichbar sind. Yachten und Charterboote ankern regelmässig rund um la Tortuga und sind der übliche Weg, um die Insel zu erreichen. Es gibt einen Flugplatz auf der Insel, der aber nur von kleineren Flugzeugen angeflogen werden kann.

Isla Blanquilla and Isla La Orchilla

Isla Blanquilla, nördlich von Margarita, hat den Ruf, die besten Schnorchel- und Tauchmöglichkeiten in ganz Venezuela zu bieten. Die Küste besteht aus schillernden weissen Sandstränden, Wölbungen und Höhlen - über und unter Wasser. Die Insel kann mit dem Boot oder Flugzeug erreicht werden.

 

Unweit von Blanquilla liegt Isla La Orchilla. Wie sein Nachbar ist auch Orchilla von beeindruckenden Korallenriffs umgeben und bietet eine schöne Schnorchellandschaft. Die Insel kann mit dem Boot von Los Roques erreicht werden.

Isla de Aves

500 km nördlich von Margarita liegt Isla de Aves und sie ist damit die am weitesten vom Festland entfernte Karibikinsel Venezuelas. Die Insel hat eine Fläche von 65 km² und ist nur von der Küstenwache bewohnt. Wie der Name vermuten lässt, beheimatet die Insel riesige Seevögelkolonien und sie ist eine wichtige Brutstätte für die gefährdete grüne Schildkröte. Das klare Wasser der Insel kann vom Festland und von Bonaire aus mit Yachten und Charterbooten erreicht werden.

Nationalparks der Karibik

Morrocoy Nationalpark

Der Nationalpark Morrocoy ist eine andere schöne Gegend der Karibik. Der Park erstreckt sich östlich des Staates Falcón und umfasst 32'090 ha Koralleninseln, Riffe und Teile des Festlandes. Für weitere Information über den Festlandteil des Nationalparks klicken Sie auf den Link zum Nordwesten. Der Park wurde 1974 gegründet. Seine ruhigen, blauen Gewässer, zahlreiche Korallengärten und einsame Strände ziehen einheimische ebenso wie ausländische Touristen an. Der Park ist für seine Vogelwelt berühmt, Pelikane, Kormorane und viele andere Arten können hier beobachtet werden. Austernbänke entlang der Mangrovenstrände und üppige Fischvorkommen laden zum Tauchen und Schnorcheln ein. Zahlreiche tropische Fische in allen Farben tummeln sich im Meer. Auch Wasserskifahren wird immer beliebter. Die meistbesuchte Insel ist Cayo Sombrero, die an Wochenenden und in Ferienzeiten aber oftmals überfüllt ist.

 

Um die Inseln des Nationalparks zu erkunden, können von den beiden Orten Tucacas und Chichiriviche auf dem Festland Boote gemietet werden. Bei niedrigem Wasserstand ist es sogar möglich, zu Fuss von einer Insel auf die andere zu kommen.

Mochima Nationalpark

Der Nationalpark Mochima erstreckt sich entlang der westlichen Küste des Staates Sucre und umfasst etwa 94'935 ha Küste und Meer. Innerhalb seiner Grenzen befinden sich die Inseln Los Borrachos, Las Chimanas, Las Caracas, Isla de Plata, Isla de Monos und Picuda Grande. Für weitere Information über den Festlandteil des Nationalparks klicken Sie auf den Link zum Nordosten.

 

Die meisten der Inseln im Nationalpark Mochima sind rauhe Felseninseln mit spärlicher Vegetation. Es gibt allerdings auch einige bewaldete Inseln mit herrlichen, weissen Sandstränden mit Kokospalmen und Korallenriffen. Wie alle Karibikinseln gibt es eine üppige Meeresfauna und Delfine können häufig beobachtet werden. Die von Giano bedeckten Inseln Gao und Ratón sind Heimat vieler Seevögel und auch Geier sind hier ein alltäglicher Anblick.

 

Mochima hat eine Durchschnittstemperatur von 25° C und die Regenzeit ist von Juli bis Oktober. Der Grossteil der Inseln ist unbewohnt, aber an Wochenende kann - vor allem auf der Isla de Plata - sehr viel los sein. Die westlichen Inseln sind von Puerto La Cruz aus leicht zugänglich, die östlichen können von Guanta aus erreicht werden. Die Riffs sind hervorragend zum Tauchen und Schnorcheln. Ausflüge können in Puerto la Cruz gebucht werden, Fischerboote können für Tagesausflüge an fast allen Stränden gemietet werden.

 

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